Die Stadt Aarau

Front Side Home Die Stadt Aarau

Aarau im schweizerdeutschen Ortsdialekt ist eine Mittelstadt und Einwohnergemeinde im Kanton Aargau.

Einer meiner Favoriten anklicken und besuchen. Es lohnt sich

 

Aarau im schweizerdeutschen Ortsdialekt ist eine Mittelstadt und Einwohnergemeinde im  Kanton Aargau.

Sie ist Hauptort dieses Kantons und gleichzeitig des Bezirks Aarau. Die Stadt liegt 39 km südöstlich von Basel, 38 km westlich von Zürich, 67 km nordöstlich von Bern (jeweils Luftlinie) und ist Teil der Nordwestschweiz.

Die Stadt am rechten Ufer der Aare liegt am Nordrand des Schweizer Mittellandes und am Übergang zum Jura-Gebirge. Die westliche Stadtgrenze bildet gleichzeitig die Grenze zum Kanton Solothurn. Aarau zählt über 21'000 Einwohner und ist damit seit 2024 nach Baden die zweitbevölkerungsreichste Gemeinde des Kantons. In der engen Agglomeration wohnen rund 80'000 Personen, im Wirtschaftsraum Aarau gut 220'000.

Zwischen 1240 und 1250 von den Grafen von Kyburg gegründet, erhielt Aarau im Jahr 1283 von den Habsburgern das Stadtrecht. Ab 1415 war Aarau eine Untertanenstadt Berns und nach Einführung der Reformation im Jahr 1528 einer der Tagsatzungsorte der Eidgenossenschaft. Von März bis September 1798, im ersten Jahr der Helvetischen Republik, war Aarau die erste Hauptstadt der Schweiz. Seit 1803 ist Aarau Kantonshauptstadt und erfüllt seither als bedeutendes Verwaltungs-, Handels- und Dienstleistungszentrum zahlreiche zentralörtliche Funktionen. 2010 wurde das benachbarte Rohr eingemeindet.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Schlössli, heute Teil des Stadtmuseums Aarau, und der Obere Turm aus dem 13. Jahrhundert, die spätgotische Stadtkirche, das Rathaus und die Altstadt mit barocken Giebelhäusern und spätgotischen Häuserreihen.

Die Aarauer Altstadt steht auf einem Felskopf aus Kalkstein, der auf zwei Seiten steil abfällt, in die Flussniederung des Aaretals vorstösst und dadurch eine Engstelle bildet. Neuere Stadtquartiere erstrecken sich auf der östlich und südlich an diesen Felskopf anschliessenden Hochterrasse sowie beidseits der von Westen nach Osten fliessenden Aare. Der Fluss bildet die Grenze zwischen zwei unterschiedlich geprägten Landschaften, dem Schweizer Mittelland auf der Südseite und dem Kettenjura auf der Nordseite. Im Norden steigt das Gelände steil zum Hungerberg an, der an seiner Nordflanke vom Rombachtal begrenzt wird. Gegen Süden hin steigt die Hochterrasse allmählich zu den bewaldeten Hügelzügen Distelberg und Gönhard an, die zugleich die natürliche Grenze zum Suhrental bilden. Im Westen verläuft im Roggenhausertal und im Schachen die Grenze zum Kanton Solothurn.

Durch zwei schmale Inseln wird die Aare in zwei Flussarme getrennt. Westlich der Kettenbrücke liegt die 2,3 Kilometer lange Schacheninsel, östlich davon die 1,9 Kilometer lange Zurlindeninsel. Beide Inseln sind durchschnittlich 50 bis 100 Meter breit und entstanden durch das Ausbaggern von Gewerbekanälen. Von Südosten nach Nordwesten fliesst der Stadtbach, ein im 13. Jahrhundert angelegter künstlicher Wasserlauf. Ursprünglich durch das an mehreren Stellen an die Oberfläche tretende Grundwasser, heute auch von Suhre, Uerke und einigen Seitenbächen gespeist, durchquert er die Stadt und mündet nach vier Kilometern in die Aare. Östlich der Suhre, die bis 2009 die Gemeindegrenze zu Rohr bildete, erstreckt sich eine ausgedehnte Schotterebene. Sie ist von zahlreichen kleinen Wasserläufen durchzogen, ehemaligen Seitenarmen der einst stark mäandrierenden Aare. Nördlich von Rohr wurde 2008/09 der Hochwasserschutzdamm auf rund 900 Metern Länge zurückversetzt, um durch Überschwemmungen die einstige Flussauenlandschaft wieder entstehen zu lassen. Diese war bis in die 1930er Jahre aufgrund der Kanalisierung der Aare sukzessive zurückgedrängt worden.

Die Gesamtfläche der Gemeinde beträgt 1234 Hektaren. Davon sind 400 Hektaren bewaldet und 614 Hektaren überbaut. Die angrenzenden Gemeinden im Kanton Aargau sind Erlinsbach AG im Nordwesten, Küttigen im Norden, Biberstein im Nordosten, Rupperswil im Osten, Buchs und Suhr im Südosten sowie Unterentfelden im Süden. Im Westen liegen im Kanton Solothurn die Gemeinden Eppenberg-Wöschnau und Erlinsbach SO. Die höchste Stelle ist mit 471 m ü. M. der Hungerberg an der Grenze zu Küttigen, der tiefste Punkt liegt auf 358 m ü. M. am Ufer der Aare nordöstlich von Rohr. Das Siedlungsgebiet von Buchs, der beiden Erlinsbach, Küttigen und Suhr ist mit jenem von Aarau zusammengewachsen.

Bitte lesen sie hier weiter  clic it ...

 

Off Canvas sidebar is empty